Abnehmen braucht Kompetenz 03.08.2008 - 14:47 
Zeit für die Sommerfigur...

Wien (pte/14.03.2008/11:35) - Ob fragliche Inserate in Publikumsmedien oder zweifelhaft qualifizierte Ernährungsberater -der Markt zur Gewichtsreduktion boomt wie nie zuvor. Diaetologen warnen indes eindringlich vor überzogenen Versprechen.
Besonders Abnehmwillige und Menschen, die "sich selbst etwas Gutes tun wollen" sind es, die häufig auf die stark beworbenen "Wundermittel" oder auf die Dienstleistungen von oft nur mangelhaft qualifizierten Ernährungsberatern vertrauen. "Wenn es um Ernährung geht, ist vor allem erwiesene Kompetenz und Qualität gefragt", warnt Andrea Hofbauer, 1. Vorsitzende des Verbands der Diaetologen Österreichs http://www.diaetologen.at. Die Medien propagieren ein Schönheitsideal, das häufig kaum erreicht werden könne.
"Der Weg des Abnehmens ist mit Wundermitteln nicht möglich, daher ist der Rat eines Experten gefragt", so Hofbauer im pressetext-Interview. Es komme auf verschiedene Komponenten und Lebensumstände an. Zudem spielen individuelle Ernährungsgewohnheiten eine nicht minder wichtige Rolle. "Jeder Mensch ist anders."
Ein sinnvolles Abnehm-Programm verknüpfe immer die beiden Komponenten "Ernährung" und "Bewegung". "24 Kilo in zwei Wochen weg", und das ohne Diät oder Bewegung, klingt in vielen Ohren außerordentlich verlockend, besonders, wenn die nächste Bikini-Saison ansteht. "Die Enttäuschung ist allerdings vorprogrammiert", meint Hofbauer. "Denn schon der gesunde Menschenverstand sagt jedem, dass das beim besten Willen nicht funktionieren kann."
Zudem weist die Diaetologin daraufhin, dass die Bewerbung dieser "Wundermittel", die rein rechtlich als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel registriert sein müssen, sogar illegal sei. Ein Kilo weniger auf der Waage sei nicht gleich ein Kilo. "Es ist entscheidend, ob Körperfett oder Muskelmasse reduziert wird", betont die Expertin.
"Wenn man ein Kilo Körperfett weniger haben will, muss man zwischen 7.000 und 9.000 Kilo-Kalorien einsparen." "Wer abnehmen will, muss sich dem Ziel entsprechend und ausgewogen ernähren", sagt Hofbauer. "Schafft man es nicht allein oder ist der innere Schweinehund nur schwer zu überwinden, sollte man sich nicht scheuen, sich in die kompetenten Hände eines Diaetologen begeben. Diese haben ein dreijähriges Fachhochschulstudium absolviert und kennen alle medizinisch-psychologischen Begleitumstände." Der Diaetologe erhebe den Ernährungsstatus des Klienten, seinen Gesundheitszustand, seine speziellen Vorlieben und Wünsche.
"Ich kann den Menschen nur raten, auf Qualität und Kompetenz zu schauen und sich auch beim Thema Ernährung in berufene Hände zu begeben. Das ist nicht nur für die Gesundheit zuträglicher, sondern im Endeffekt auch billiger als viele andere Angebote", meint Hofbauer abschließend gegenüber pressetext. (Ende) quelle:pressetext.de




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