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Diät-Vergleich 1
1. GLYX-Methode

Die Montignac-Methode irrt sich in einem Punkt: Es kommt nicht nur darauf an, wie süß ein Nahrungsmittel ist – also wie hoch sein glykämische Index ist – sondern auch darauf, wie viel man davon isst.
Eine kleine Menge Süßes ist nämlich weniger schlimm als eine große Menge. Also hat man die „glykämische Last“ eingeführt – kurz: GLYX. Niedriger GLYX bedeutet, insgesamt niedrige Zuckermenge, hoher GLYX dagegen, hohe Zuckermenge.
Besser als der glykämische Index. Verbietet weniger Nahrungsmittel, erlaubt flexiblere Essensplanung.
Problem auch hier: Man muss sich erst mal in die ganzen Werte einarbeiten. Lästig


2. Montignac-Methode


Kohlenhydrate werden im Körper zu Zucker. Damit der Zucker in die Muskelzellen hinein kann, schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus, denn Insulin schließt wie ein Schlüssel die Zellentüren auf.
Ist viel Insulin im Blut, sinkt der Zuckerspiegel bald darauf wieder – man bekommt Hunger. Manche Nahrungsmittel führen zu einer schnellen Insulinausschüttung, andere zu einer langsamen – abhängig vom „glykämischen Index“.
Je höher der Index, desto süßer ist ein Nahrungsmittel. Zucker hat den glykämischen Index von 100, ein Salat dagegen unter 20. Ziel ist es also, beim Essen möglichst niedrige Werte zu erreichen, dadurch möglichst wenige hohe Blutzuckerwerte und nachfolgende Heißhungerattacken zu bekommen.
Wirkungsvolle Methode, die unterm Strich zu einer Low-carb-Ernährung führt.
Lästig ist das Zählen und Nachschlagen der Werte, sowie der Verzicht auf viele Nahrungsmittel.


3. Trennkost


Vorsicht, Begriffsverwirrung!
Zunächst verstand man unter Trennkost die Trennung von Proteinen und Kohlenhydraten, weil man davon ausging, dass beides nicht gleichzeitig verdaut werden kann.
Mittlerweile versteht man darunter vorwiegend die Trennung von Fetten und Kohlenhydraten.
Dass Proteine und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verdaut werden können, ist falsch – Diäterfolge beruhen wohl auf verminderter Kalorienaufnahme. Die Trennung von Fetten und Kohlenhydraten ist jedoch eine Möglichkeit abzunehmen.
Zur Erinnerung: Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel steigen. Doch Insulin baut nicht nur Zucker in die Zellen ein, sondern auch Fett! Unsere Zellen bevorzugen aber als Brennstoff Zucker. Wer also gleichzeitig Zucker und Fette isst, gewinnt aus den Zuckern Energie – und speichert die Fette als Reserve im Speck. Isst man dagegen Kohlenhydrate ohne Fett, nimmt man nicht so leicht zu.
Und isst man Fette ohne Kohlenhydrate, muss der Körper seine Energie aus dem Fett gewinnen. Etwas Umstellung ist zwar nötig, aber so kann man relativ leicht Gewicht abnehmen.


4. Low Carb


Kohlenhydrate (englisch „carbs“) werden im Körper zu Zuckern, um daraus Energie zu gewinnen. Sind mehr Zucker in der Nahrung als verbrannt werden können, verwandeln sie sich in Fett – und wandern in den Körperspeck.
Wer also nur wenige Kohlenhydrate („Low carb“) isst, zapft das körpereigene Speicherfett an und wird schlank.
Bringt relativ einfach große Diäterfolge, ohne hungern. Problem dabei: der Verzicht auf gewohnte Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Süßigkeiten. Dennoch reicht es oft aus, speziell Süßigkeiten und üppige Kohlenhydratbeilagen zu reduzieren – und schon verliert man lästige Pfunde.
Besonders effektiv und sättigend, wenn man fortan mehr Gemüse- und Salatbeilagen isst.


5. „Friss die Hälfte“


Anstatt Kalorien zu zählen, wird einfach weniger gegessen: Nur noch ein Brötchen zum Frühstück, statt zwei. Nur noch ein halbes Schnitzel, statt einem ganzen.
Klar: So nimmt man zwangsläufig weniger Kalorien zu sich und verliert Körperspeck. Klingt nach einer einfachen Methode.
Doch Vorsicht: Der ständige Verzicht wird schnell anstrengend. Schließlich hört man häufig mit dem Essen auf, bevor man satt ist. Vorteil: Magen- und Darmtrakt gewöhnen sich an kleinere Portionen. Nachteil: Der Körper denkt, er sei in einem Notstandsgebiet. Also dreht er bald die Energie runter, um Kraft zu sparen. Folge: Schlapp und frustriert fällt der Griff zur „Sünde“ besonders leicht und die Fettzellen saugen sich sofort wieder voll – als Reserve für die nächsten „schweren Zeiten“.
Hallo, Jojo-Effekt!


6. Fasten


Zeitlich begrenzt wird deutlich weniger und nur noch bestimmte Nahrungsmittel gegessen oder sogar nur noch klare Süppchen und verdünnte Säftchen zu sich genommen.
Dadurch soll der Körper von schlechten „Stoffwechselschlacken“ befreit werden. Anstrengend und nicht zum Abnehmen geeignet. Da kaum Kalorien gegessen werden, ist der Körper in einem Mangelzustand und schaltet sehr bald in den Energiesparmodus.
Gewicht wird dann erst mal nicht weiter abgenommen, man fühlt sich vorwiegend schlapp. Und sobald man wieder normal isst, wandern die abgenommenen Pfunde sofort an die Hüften – oft leider in Form von mehr Fett als zuvor, weil er Körper während des Fastens Muskelmasse abgebaut hat.
Und schlechte „Stoffwechselschlacken“ gibt es überhaupt nicht, der Körper reinigt sich permanent selbst – ganz ohne Fasten.


7. Low fat

Weil Fette und Öle besonders viele Kalorien liefern, soll fettarme Ernährung zu Gewichtsabnahme führeKlappt nur begrenzt.
Zwar soll man möglichst wenige schlechte Fette essen, aber gute Fette (ungesättigte Fette, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) braucht der Körper dringend, weil sie Hormone aufbauen, Zellwände erneuern, das Gehirn unterstützen, die Organe polstern und so weiter.
Außerdem übersehen „Low fat“-Diäten die Rolle der Kohlenhydrate: Wenn man davon (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot, Süßigkeiten) nämlich zuviel isst, verwandelt der Körper deren Zucker in Speicherfett – egal wie fettfrei die Ernährung ist.


Hier noch was für die Frauen und Männer die Keine Lust oder Zeit haben ins Fitnesstudio zugehen




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